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Wie dick muss die Dachdämmung sein? Oder welche Faktoren spielen noch eine Rolle beim Dämmen deines Daches?

Eines ist klar: Eine 30 cm dicke Dachdämmung ist definitiv effektiver als eine 5 cm dünne Dämmung. Aber welches Maß ist optimal?

Ohne nun physikalische Berechnungen durchzuführen, lässt sich vereinfacht erklären, dass der Effekt bei einer fehlenden Dachdämmung, im Gegensatz zu einer 5 cm dicken vorhandenen Dämmung enorm ist. Ebenso ist der Effekt von einer 5 cm, zu einer 18 cm dicken Dämmung auch sehr groß.

Aber ob sich nun im Dachaufbau 18, 20 oder 22 cm an Dämmstoffstärke befindet, wirst du weder an den Energiekosten, noch an der Wohnraumbehaglichkeit ausmachen können. Es macht also kaum einen Unterschied.

Ein Beispiel für die Dachdämmung:

Stell dir vor, du kaufst einen neuen BMW und er kostet 55.123,23 €. Einen Tag später siehst du denselben Neuwagen 5 ct günstiger bei einem anderen Händler. Also mich würde der Preisunterschied weder ärmer noch reicher machen – es wäre mir schlichtweg egal. Und ähnlich verhält es sich beim Unterschied zwischen einer 18 oder 22 cm dicken Dachdämmung – du spürst und fühlst es nicht.

Jetzt weißt du aber immer noch nicht, wie dick deine Dämmung im Dach sein sollte 😉 Das kann man so auch nicht pauschal beantworten. Bei gewissen Bauvorhaben, z.B. bei einem Neubau, gibt die Energie-Einspar-Verordnung die Werte vor.

Aber wenn man die Vorgaben übertreffen möchte oder das eigene Bauprojekt nicht an Gesetzesauflagen gebunden ist (z.B. Gästehaus, Schuppen etc.), kannst du selbst über die Dicke der Dachdämmung entscheiden.

Dabei spielt die Dämmstärke aber nicht unbedingt die Hauptrolle, denn es sind auch weitere Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. der Hitzeschutzeffekt, den ich in diesen Beitrag erklärt habe. Auch die Wärmespeicherkapazität ist nicht zu vernachlässigen, dazu gibt hier ebenfalls einen Blogbeitrag.

Du solltest wissen, dass die verschiedenen Dämmstoffe alle unterschiedlichen Eigenschaften aufweisen, die du dir für die jeweilige Konstruktion und Anforderung zu Nutze machen solltest.

Dämmstoffe sind in ihren Eigenschaften also sehr vielseitig:

  • einige Dämmstoffe nehmen Feuchtigkeit auf, andere nicht
  • manche sind brennbar und manche nicht
  • es gibt Dämmungen die dampfdiffusionsoffen sind und andere sind dicht

Je nach Bauteil, Konstruktion und Anforderung sollten alle Faktoren berücksichtigt werden, um eine optimales Ergebnis zu erreichen. Im Laufe meines Berufsalltages musste ich leider immer wieder sehen, wie man es nicht machen sollte. Schimmel durch falsches Dämmen, ist nur ein Beispiel.

Bei Dachdämmung: Viel hilft nicht immer viel.

Wenn es um das Thema Dachdämmung geht, kann ich dir nur raten, dich vorher immer genau zu erkundigen oder fachmännischen Rat einzuholen.

Ich kann dir also leider auch nicht beantworten, wie dick die optimale Dachdämmung sein sollte, weil es dafür keine pauschale Antwort gibt. Vielmehr wollte ich dich mit diesem Artikel etwas sensibilisieren, um deinen Focus auch auf andere wichtige Fragen zu lenken. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Heiß im Dachgeschoss? 3 Tipps für ein angenehmes Wohnraumklima im Sommer.

Die meisten Dachgeschosswohnungen sind an warmen Sommertagen unerträglich heiß – wenn unter dem Dach noch Schlafräume sind, ist es kaum noch auszuhalten. Die Anschaffung einer Klimaanlage wäre eine Lösung. Doch nicht jedem bekommt die kalte und trockene Luft – auch das Erkältungsrisiko steigt.

Für ein angenehmes und gesundes Wohnklima im Sommer solltest du folgende 3 Ratschläge unbedingt einhalten bzw. bei einer bevorstehenden Dachsanierung berücksichtigen:

1. Schließe die Fenster

Ist doch klar, wenn deine Fenster sperrangelweit geöffnet sind, dann strömt die aufgewärmte Luft in deine Wohnung und dein Dachgeschoss wird unerträglich heiß wie in der Sauna.

Ungünstig ist es aber auch noch, wenn die warme Luft durch Ritzen in der Decke in den Wohnraum dringt (meist im Altbau) – hier fehlt oft eine Luftdichtigkeitsfolie hinter der Decke. Im Zuge einer Dachsanierung kann man die Folie von außen nachträglich anbringen. Und damit wäre auch dieses Problem gelöst!

Wir verarbeiten übrigens bevorzugt Luftdichtigkeitsprodukte vom Marktführer Moll.

2. Verschatte deine Fenster

Die Sonne erzeugt eine Strahlungsleistung bis zu 1000 W/m². Diese Energie heizt deine Möbel, Fußböden etc. stark auf – daher erwärmt sich deine Wohnung enorm.

Deswegen solltest du unbedingt tagsüber sämtliche Fenster mit Hitzeschutzmarkisen oder Rollläden verschatten. Wichtig dabei ist, dass sich die Verschattung außerhalb der Fenster befindet. Innenliegende Rollos dienen nämlich ausschließlich der Verdunklung. Die Hitze wird nicht abgehalten, denn die Wärme hat das Fenster bereits durchdrungen und befindet sich im Innenraum!

Fa. Velux bietet als Lösung z.B. eine außenliegende lichtdurchlässige Hitzeschutzmarkise an.

3. Die richtige Dämmung

Zuletzt ist noch die richtige Wahl der Dachdämmung wichtig. Es gibt nämlich die unterschiedlichsten Produkte auf dem Markt. Zwei Faktoren spielen aber eine entscheidende Rolle: Die Dämmmasse und die Wärmespeicherkapazität der jeweils verwendeten Dämmung.

Verwendest du z.B. die allgemein bekannten gelben Dämmrollen mit geringer Dämmmasse – benötigt die Wärme nur zwei Stunden, um in deinen Wohnraum einzudringen. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten leichten Dämmstoff.

Verwendest du aber einen schweren Dämmstoff, z.B. eine Zellulose-Einblasdämmung, würde es ganze 10 Stunden dauern, bis die Wärme in deinen Wohnraum dringt. Dann ist es aber bereits nachts, sodass die gespeicherte Wärme nicht nach innen wandert, sondern an die kühlere Umgebung nach außen abgegeben wird.

Worauf du also bei einer bevorstehenden Sanierung deines Dachgeschosses unbedingt achten solltest, fasse ich noch einmal kurz für dich zusammen:

  1. Perfekt verklebte Luftdichtungfolie
  2. Hitzeschutzprodukte (außen) an Dachfenstern montieren
  3. Eine Dachdämmung aus Holzfaser-oder Zellulose im Zuge einer Dachsanierung verarbeiten

Welche Dämmung für das Dach? Konstantes Wohnraumklima mit einer Zellulose-Einblasdämmung.

Es gibt viele Gründe, die für eine Zellulose-Einblasdämmung sprechen. Einer davon ist, dass die Wohnraumtemperatur in der Übergangszeit konstant angenehm bleibt und der schwankenden Außentemperatur standhält. Aber warum ist das so?

Die Wohnung wird kalt

Hier ein Beispiel mit einer „normalen“ Dämmung: Im Herbst sind es draußen tagsüber 17° Celsius. Zuhause ist deine Heizung noch nicht angeschaltet, weil es draußen warm ist – logisch.

Draußen kühlt es sich am Abend rasch auf 5°C runter. Die Decken und Wände werden von der Kälte angegriffen und kühlen sich dementsprechend schnell ab.Bis sich deine Heizung anschaltet und die Decken und Wände in deiner Wohnung erwärmt, vergehen einige Stunden. In der Zwischenzeit ist es in deiner Wohnung unangenehm kühl.

Der Grund für die schnelle Abkühlung liegt am schlechten Wärmespeicherwert der „normalen“ Dämmung in deiner Wand, Decke oder Dachschräge.

Nun ein Beispiel: Metall erwärmt sich schnell (z.B. ein Kochtopf), aber sobald die Umgebung kalt wird, kühlt sich das Metall auch sehr schnell wieder ab. Metall wäre also keine gute Dämmung, da es die Wärme nicht lange speichert.

So bleibt deine Wohnung warm

Nun das Gegenteil vom Metall; nehmen wir jetzt mal Holz als Beispiel: Bis Holz Wärme aufnimmt, vergeht eine längere Zeitspanne. Genauso lange dauert es aber auch, bis das Holz die gespeicherte Wärme wieder abgibt. Und genau das wärmespeichernde Verhalten sorgt für ein konstantes Wohnraumklima, wenn es sich draußen schnell abkühlt. Denn die gespeicherte Wärme in der Dämmung wird nur langsam abgegeben und die Decke/Wand kühlt nicht so schnell aus.

Warum hat die Zellulosedämmung einen guten Wärmespeicherwert?

Ganz einfach: weil das Ursprungsmaterial der Zellulosedämmung Holz ist. Somit ist die Frag beantwortet, welche Dämmung für das Dach gut geeignet ist 😉

PS: Glas besitzt einen nicht so guten Wärmespeicherwert wie Holz. Und was wird aus Glas hergestellt? Glaswolle (die gelben „normalen“ Dämmrollen).

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